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 Fukushima Mahnwache 2016: Welche Energieversorgung wollen wir in unserer Zukunft?

Die acht verbliebenen deutschen Atomkraftwerke sind überflüssig und könnten abgeschaltet werden“ so Christoph Rombach, der seit der Tragödie von Fukushima die Mahnwachen in Kaufungen organisiert. Was als wöchentliche Veranstaltung begann, wird jetzt jährlich im März wiederholt, damit die Reaktorkatastrophe nicht in Vergessenheit gerät. So haben wir mindestens einmal im Jahr die Möglichkeit uns vor Augen zu führen, welche Auswirkungen Katastrophen und Störfälle in einem Atomkraftwerk haben können.

In diesem Jahr sind am Freitag, 11. März 2016 etwa 50 Personen unserer Einladung gefolgt und haben sich vor dem Bürgerhaus in Oberkaufungen versammelt. Marianne Schneider hat wie gewohnt den musikalischen Rahmen mit Gitarre und Gesang gestaltet. Christoph Rombach machte in seiner Rede deutlich, dass wir unser Mitspracherecht nutzen müssen, um die die Energieversorgung der Zukunft zu gestalten. Wollen wir eine ökologisch und ökonomisch höchst riskante wie die Atomkraft? Oder eine umweltverträgliche und kostengünstige?

Obwohl die Antwort auf der Hand liegt, haben es Stromkonzerne und Politik jahrelang versäumt die Richtung zu ändern. Jetzt muss laut Rombach das Motto lauten: „Mehr Tempo beim Atomausstieg“.

In Kaufungen sind die Weichen in diese Richtung gestellt: Die Gemeindevertretung hat sich das Ziel gesetzt, Kaufungen bis zum Jahr 2030 vollständig aus erneuerbaren Energien zu versorgen und somit CO2-neutral zu sein. Dies gelingt nur durch den effizienteren Einsatz von Energie aus erneuerbaren Energiequellen und durch Dezentralisierung der Energieversorgung. Um dieses Ziel zu erreichen, wird sich die Energiegenossenschaft an dem im Bau befindlichen Windpark Stiftwald beteiligen.

Und was heißt das für Sie?
Nur durch eine Mitgliedschat in der Energiegenossenschaft KaufungerWald können Sie sich direkt am Windpark Stiftswald – und damit an einer ökologischen Energiegewinnung beteiligen.

  

Fotos: Willi Nitsche