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 Windkraft im Stiftswald

27. August 2013 „Windkraft ist unerlässlich für die Energiewende. Sie ist wirtschaftlich, steht verhältnismäßig zuverlässig und berechenbar zur Verfügung, benötigt wenig Fläche und bietet Wachstumspotenzial. Doch was wie geplant ist, weiß niemand so recht und bei der betroffenen Bevölkerung entstehen viele Fragen.“

 So begann die Einladung der Städtischen Werke zu einem Infoabend am 27. August im Bürgerhaus Kaufungen, bei dem auch die EnergieGenossenschaft Mitveranstalter war. Etwa 60 Personen sind dieser Einladung gefolgt und wurden von Bürgermeister Arnim Ross und Herrn von Gilsa vom Ritterschaftlichen Stift Kaufungen begrüßt. Beide unterstrichen in ihren Grußworten, wie wichtig ihnen die Energiewende mit lokaler Bürgerbeteiligung ist.

Daran anschließend informierte Herr Rotzsche von den Städtischen Werken Kassel ausführlich über die geplanten Windparkprojekte im Stiftswald. Die Standorte wurden visualisiert, so dass man sich gut vorstellen konnte wie die geplanten Windräder von verschiedenen Punkten bzw. Orten zu sehen sind.

Dem sehr transparenten Vortrag schloss sich eine Fragerunde an, in der Herr Rotzsche kompetent und ausführlich auf die Fragen der Bürgerinnen und Bürger einging. Da auch einige Windkraftgegner den Weg ins Bürgerhaus gefunden hatten lag es auch an ihm, die zeitweise hitzige Diskussion wieder auf die sachliche Ebene zu lenken.


Teilnehmer der Infoveranstaltung; Foto: Julia Schimpf)

Auch die Aktiven der EnergieGenossenschaft Kaufungen nahmen mögliche Bedenken betroffener Bürgerinnen und Bürger sehr ernst und haben noch lange nach Veranstaltungsende das Gespräch mit Windkraftgegnern gesucht. Diese Veranstaltung kann nur als Auftakt weiterer Informationstermine gelten. Denn, und daran ließ Herr Rotzsche keinen Zweifel, die Windparks werden kommen. Es liegt an uns, ob sie mit Einfluss und Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger kommen werden oder ohne.

Für die EnergieGenossenschaft Kaufungen ist der Weg klar: Wir möchten eine lokale Energieversorgung aus erneuerbaren Energien vor Ort mit der größtmöglichen Beteiligung nicht nur der Kaufunger, sondern auch der Bevölkerung aus den Nachbarorten. Und genau dafür werden wir uns einsetzen.