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Gemeinsame Demo der Umweltverbände

Am 22. März 2014 fanden bundesweit Aktionen für die Fortsetzung der Energiewende in Deutschland statt.Unter dem  Motto "Statt Fracking, Kohle und Atom: Wasser-, Wind- und Sonnenstrom" stand die Veranstaltung in Kassel, an der sich neben den EnergieGenossenschaften aus Kassel und der Region viele weitere Umweltinitativen beteiligten.

 

Mit unserer Teilnahme wollten wir ein deutliches Zeichen gegen das befürchtete Aus für die nordhessische Energiewende setzen. Und die große Teilnehmerzahl zeigte deutlich, dass wir mit unseren Befürchtungen nicht alleine sind.

Das Aus befürchten wir, weil die Eckpunkte für eine Reform des EEG, die die Bundesregierung beschlossen hat, erhebliche Restriktionen für den weiteren Ausbau der Anlagen zur Erzeugung von EE-Strom ankündigen. Wir sehen unser Ziel in hohem Maß gefährdet, die Region mit Strom aus erneuerbaren Ressourcen zu versorgen, der auf regionalen Standorten erzeugt wird.

Wird dieser bisher erfolgreich eingeschlagene Weg in Frage gestellt, dann ist auch die angestrebte lokale Bürgerbeteiligung massiv gefährdet.

Die Bundesregierung begründet die beabsichtigte drastische Reduzierung der Fördermittel für Erneuerbare Energien damit, dass angeblich diese Förderung der größte Kostentreiber für die hohen Energiepreise in Deutschland sei.

Diese Begründung ist so falsch wie interessengeleitet:

  • Die Subventionen für die Förderung von Atomstrom sowie Strom aus Stein- und Braunkohle sind um ein Vielfaches höher, werden allerdings aus Steuermitteln finanziert und sind so nicht direkt in der Strompreisentstehung ablesbar.
  • Und die Deckelung des Zubaus von Erneuerbaren Energien sichert die Zukunft der Kohlekraftwerke und damit die Gewinne der großen Energiekonzerne, verzichtet aber auf die notwendige Reduzierung der klimaschädlichen CO2-Emissionen.

Wir wollen jedoch an unseren Zielen der nordhessischen Energiewende festhalten!

  1. Energieerzeugung aus erneuerbaren Ressourcen
  2. Energieerzeugung und –verteilung in der Region
  3. Teilhabe der Bürgerinnen und Bürger an den Erträgen der Energieerzeugung


Die Vorstände Raymond Deucher und Willi Nitsche haben mit anderen Aktiven die Kasseler Bürgerinnen und Bürger über die Energiewende und die Ziele der Energiegenossenschaften informiert.